Darum brauen wir!

Das Biergedicht

Mit 30 stirbt ein Pferd,
das niemals ein Glas Bier geleert.
Mit 20 sterben Schaf und Ziegen,
die niemals Bier zu trinken kriegen.
Die Kuh trinkt Wasser, nie mit Rum,
nach 18 Jahren fällt sie um.
Die Katze schleckt nur Milch allein,
nach 13 Jahren geht sie ein.
Das Huhn legt Eier für Likör,
6 Jahre lang, dann lebt's nicht mehr.

Der Mensch trinkt Schnaps trotz kranker Galle,
und überlebt die Viecher alle.
Damit ist der Beweis erstellt,
das Alkohol gesund erhält.
Man sollt halt nicht übertreiben,
stet's auf der sich'ren Seite bleiben,
dann wird das Trinken auch kein Muss,
bleibt stet's ein herrlicher Genuss.
erhält vital und auch gesund,
drum geben wir es allen kund.

Ach lasst uns öfter einen heben,
damit wir alle länger leben.
Und die Moral von der Geschicht',
Abstinenzler kennen nicht,
das ist jetzt kein Schabernack,
den herrlich würzigen Geschmack.
Sie kosten nicht die Blume fein,
die auf dem Bier halt muss so sein,
und haben niemals auf der Zung',
ne schöne Bierbefriedigung.

Sie sind halt bloß ein armer Wicht,
drum kennen sie ja auch gar nicht,
so was von Gemütlichkeit,
die jeden Bierfreund so erfreut,
und auch sein Leben stark versüßt,
wenn er die Stammtischfreunde grüßt.
Drum haltet mir das Bier in Ehren,
ach was müssten wir entbehren,
daher das Motto für uns ist,
ohne Bier wär' alles Mist!

Autoren: Karl Hutte und Rainer Prüm